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Ansprechpartner Energieberatung

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Silvia Edelmann
Telefon (0371) 525 - 5587
Silvia.Edelmann@Stadtwerke-Erdgas-Plauen.de

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Energiespar-Tipps

Komfortabel leben und gleichzeitig Energiekosten sparen – das muss kein Widerspruch sein. 
Vom Keller bis zum Dach gibt es zahlreiche Möglichkeiten, den Verbrauch und damit die Ausgaben für Energie und Wasser zu senken.

Wohnzimmer

Richten Sie schlau ein

  • Gestalten Sie Ihre Wohnräume so, dass einzelne Raumabschnitte unabhängig voneinander beleuchtet  werden können.
  • Setzen Sie in Räumen, in denen Sie viel Zeit verbringen, Energiesparlampen anstelle herkömmlicher Lampen ein. Sie verbrauchen etwa 80 Prozent weniger Strom und halten acht- bis zwölfmal länger.
  • Heizen Sie angemessen: in Wohn-, Ess-, und Kinder-zimmern werden Temperaturen zwischen 20 und 22 Grad empfohlen.
  • Sorgen Sie mehrmals am Tag für Frischluft in Ihren Räumen. Am besten  5 bis 10 Minuten bei vollständig geöffneten Fenstern Stoß- oder Querlüften. Dies reicht aus, um die verbrauchte und feuchte Raumluft auszutauschen. So kühlen die Räume nicht aus und die trockene Luft kann sich schnell aufheizen.
  • Das Thermostat nur entsprechend der gewünschten Raumtemperatur aufdrehen; z. B. Stufe 3 etwa 20 Grad Celsius. Hinweise zu den Einstellungen finden Sie meist auf dem Thermostat.

Küche

Das wie und womit zählt

  • Erhitzen Sie größere Mengen Wasser im Wasserkocher. Diese Geräte arbeiten sehr effizient.
  • Schließen Sie Ihre Töpfe. Ohne den passenden Deckel dauert das Kochen wesentlich länger – außerdem wird mindestens dreimal so viel Energie verbraucht.
  • Wählen Sie das Programm Ihres Geschirrspülersentsprechend dem Verschmutzungsgrad. Häufig genügt bereits das Kurz- oder Sparprogramm. Zwar benötigen Sparprogramme etwas mehr Zeit – sie sorgen aber schon mit bis zu 20 Prozent weniger Energie für sauberes Geschirr.
  • Wussten Sie, dass ein Kühlgerät mit Energieeffizienz-klasse A++ nur etwa die Hälfte der Energie eines vergleichbaren Gerätes verbraucht, was die A-Norm gerade so erfüllt?
  • Platzieren Sie  Kühlgeräte energiesparend. Neben Wärmequellen wie Herd und Spülmaschine oder unter direkter Sonneneinstrahlung wird mehr Energie benötigt. Achten Sie auch darauf, dass die Abwärme Ihres Kühlgerätes gut abgeleitet werden kann.

Badezimmer

Abdrehen nicht vergessen

  • Duschen Sie anstatt ein Vollbad zu nehmen. Im Vergleich reicht das Warmwasser dreimal zum Duschen, jedoch nur für ein Bad. 
  • Verwenden Sie für Ihre Dusche einen Sparkopf.Mit diesem lässt sich der Warmwasser- und damit der Energieverbrauch um etwa 50 Prozent senken.
  • Durch Wasserarmaturen können – sofern voll aufgedreht – zwischen 16 und 20 Liter pro Minute fließen.  Mit Durchflussbegrenzer können Sie diese Menge auf 8 Liter verringern.
  • Beim Zähneputzen nicht den Wasserhahn laufen lassen. Stattdessen lieber einen Becher zum Mundspülen verwenden. 
  • Lassen Sie defekte Wasserhähne so rasch wie möglich reparieren. Schon wenn ein Hahn nur alle 2 Sekunden tropft, gehen jährlich etwa 800 Liter Wasser ungenutzt verloren. 

Haushaltsraum

Eine runde Sache

  • Beladen Sie Ihre Waschmaschine möglichst voll oder wählen Sie bei    kleinen Mengen ein besonders sparsames Programm.
  • Waschen Sie bei niedrigen Temperaturen. Für normal verschmutzte Wäsche reichen 30 Grad Celsius. Kochwäsche wird in der Regel auch bei 60 Grad Celsius sauber.
  • Meist können Sie auf die Vorwäsche verzichten. Somit lassen sich etwa 10 Prozent Energie sowie Waschmittel sparen. Grobe Flecken am besten vorher separat behandeln.
  • Praktisch ist die Zeitvorwahl an Waschmaschinen. Sie verursacht aber lange Stand-by-Zeiten und erhöht so den Strombedarf.
  • Achten Sie beim Kauf eines Wäschetrockners unbedingt auf die Energieeffizienzklasse und die Art des Gerätes. Ein Ablufttrockner arbeitet energiesparender als ein Kondenstrockner.

Arbeitszimmer

Pause, aber richtig

  • Elektrogeräte im Stand-by-Modus benötigen rund um die Uhr Strom. Verfügen Ihre elektrischen Geräte über einen Netzschalter, können Sie diese direkt am Gerät ausschalten. Andernfalls verwenden Sie eine ausschaltbare Mehrfachsteckdose - so lassen sich auf einen Knopfdruck alle Geräte auf einmal richtig abstellen.
  • Schalten Sie Geräte wie Drucker, Scanner und Kopierer erst dann ein, wenn Sie diese wirklich benutzen.
  • Legen Sie am Computer eine Pause ein, dann schalten Sie den Monitor aus. Nutzen Sie auch die Energiesparmodi für den PC. Bei längerer Abwesenheit gilt jedoch: Geräte ausschalten.
  • Vermeiden Sie unnötigen Stromverbrauch, indem Sie Ladegeräte, zum Beispiel für Batterien, Laptops, Handys und elektrische Zahnbürsten, nach dem Aufladen vom Stromnetz trennen.

Schlafzimmer

Heizen Sie angemessen

  • Drehen Sie nach dem Stoß- bzw. Querlüften das Heiz-thermostat auf  1 bis 2,  um ein optimales Schlafklima zwischen 16 und 18 Grad Celsius zu erreichen.
  • Wer es kälter mag sollte die Einstellung 1 wählen, diese lässt erst ab 14 Grad Celsius Wärme zu.
  • Geschlossene Heizkörperventile sowie eine dauerhafte Kippstellung von Fenstern sind nicht zu empfehlen.
  • Abgeraten wird davon, z. B. ungeheizte Schlafzimmer durch Öffnen der Zimmertüren zu „überschlagen‘“. Warme und feuchte Luft aus Bad und Küche kondensiert an den kalten Wänden und Schimmel kann sich bilden. Tipp: Türe zu oder Mindesttemperatur einstellen.
  • Denken Sie daran, dass große Temperaturunterschiede  wegen der wenig gedämmten Zwischenwende ungünstig sind und zu Mehrkosten führen.

Hauseigentümer

Energiespartipps für Hauseigentümer

  • Für die Beleuchtung der Eingangstür eignen sich Zeitschaltuhren oder Bewegungssensoren.
  • Heizen Sie jeden Raum mit einer angemessenen Temperatur.Schon ein Absenken um 1 Grad Celsius reduziert den Energiebedarf um 6 Prozent.
  • Sofern Sie die Möglichkeit haben, bringen Sie Rollläden an. Diese wirken isolierend und vermindern den Wärmeabfluss. Vor allem nachts und im Winter sollten Sie die Rollläden schließen.
  • Wärmeverluste lassen sich durch gut isolierte Leitungen verhindern.
  • Bei Heizungsanlagen lässt sich derzeit mit Erdgas-Brennwertkesseln am meisten Energie sparen. Im Vergleich zu modernen Niedertemperaturkesseln sind sie um zirka 10 Prozent wirkungsvoller. Darüber hinaus nutzen sie zusätzlich die Abgaswärme zum Heizen.
  • Generell gilt: Die regelmäßige Wartung der Heizungsanlage nicht vergessen.
  • Bauen Sie Fenster mit Wärmeschutzverglasung ein - dies bewirkt einen 50 Prozent geringeren Wärmedurchgang als bei einer Einfachverglasung.
  • Egal, ob Neu- oder Altbau: Achten Sie auf eine sehr gute Wärmedämmung. Auf diese Weise können Sie in den kalten Monaten Energie sparen - im Sommer verhindern Sie ein übermäßiges Aufheizen der Räume.